E-Wallets - Welcher Typ bist du?

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Schnell, anonym oder doch lieber einfach? Kein Spieler ist gleich und daher sind auch die genutzten E-Wallets unterschiedlich. Wir stellen die besten vor und ordnen die Vorteile für dich ein.

col blog e wallet vorstellung Laptop zeigt E-Wallets PayPal, Skrill, Google Pay, Apple Pay Logos

Prominente Zahlungsarten im E-Commerce oder in Casinos ohne Limits, wie beispielsweise Kreditkarten, Sofortüberweisungen oder der Online-Kauf auf Rechnung. An Popularität gewinnen derzeit aber vor allem digitale Geldbörsen, E-Wallets („electronic wallets“) oder auch Cyberwallets genannt. Dazu gehören unter anderem Apple Pay, PayPal, Google Pay, Skrill und Neteller.

Nicht überraschend ist die Tatsache, dass vor allem junge Menschen im Alter von 28- bis 34 Jahren E-Wallets als Zahlungsmittel favorisieren. Aufgrund dieser Datenlage ist klar: E-Wallets sind als Zahlungsmittel im Trend. Allein in Deutschland verfügen zig Millionen Menschen über ein elektronisches Portemonnaie.

Die Funktionsweise von E-Wallets

Die Funktionsweise einer E-Wallet ist simple, denn sie besteht im Prinzip aus nur zwei Komponenten: Einer bestimmten Software und entsprechenden Informationen. Während die Software Sicherheit bietet und persönliche Daten verschlüsselt, liegen softwareinterne Informationen vor, eine Art digitale Datenbank, die Zahlungsabwicklungen und alle möglichen Wallet-Aktivitäten abspeichert. Wenn du kein Freund einer digitalen Wallet bist, können wir dir unseren Artikel zu den besten Zahlungsmethoden in Online Casinos ans Herz legen. Hier wirst du bestimmt fündig.

Ein E-Wallet-Konto kann meist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erstellt werden. Nach erfolgreichem App-Download und abgeschlossener Registrierung kann der Online-Einkauf direkt starten. Bevor das Online-Shopping beginnt, muss die E-Wallet zunächst einmal genau wie die Geldbörse mit Geld gefüllt bzw. Bezahldaten hinterlegt werden.

Getätigte Zahlungen müssen anschließend freigegeben werden. Je nach Anbieter kommen dafür verschiedene Systeme in Frage. Die häufigste Variante, die für das Freigeben von Zahlungen eingesetzt wird, ist die sogenannte Near Field Communication (NFC), die vor allem bei Micropayment (kontaktlosen Zahlungen) genutzt wird und Daten per elektronischer Induktion austauscht.

Die Vorteile von E-Wallets

Die Vorteile von E-Wallets liegen klar auf der Hand. Die Handhabung ist mehr als einfach. Niemand wird auch nur im geringsten Probleme haben, mit E-Wallets Käufe zu tätigen. Zudem fällt das ständige Ausfüllen von irgendwelchen Zahlungsdaten weg. Kein nerviges Zahlen- und Informationsgetippe, sondern zügiger Geldtransfer binnen Sekunden.

Schnell, effizient und dazu auch noch sicher und vertrauenswürdig. Sicherheit wird in der digitalen Welt großgeschrieben. Dein Geld ist geschützt, solange es sich um einen seriösen Walletanbieter wie PayPal und Co. handelt. Im Gegensatz zu allen anderen Zahlungsoptionen sticht aber vor allem die Transaktionsgeschwindigkeit als wesentlicher Vorteil heraus. Wer bereits E-Wallets umfangreich nutzt, weiß, dass Transaktionen dieser Art deutlich schneller funktionieren als gewöhnliche Überweisungen. Hinzu kommt, dass dem Käufer keine unnötigen Transaktionsgebühren auferlegt werden, wie man es ja gerne mal bei der Kreditkarte kennt.

Die Verwendung von elektronischen Geldbörsen fällt zudem positiv ins Auge, da sie unkompliziert und für Jedermann geeignet ist. Ein weiterer Aspekt ist, dass manche Wallets wie beispielsweise PayPal familienfreundlich aufgebaut sind. So können Gelder leicht und schnell an Freunde und Familie transferiert werden, ohne immer wieder nach Bankdaten fragen zu müssen. Darüber hinaus bieten die meisten E-Wallet-Zahlungsanbieter auch zusätzliche Sicherheit in Form eines Käuferschutzes an.

Die Nachteile von E-Wallets

Die Nachteile von E-Wallets halten sich in Grenzen, da sie vermehrt positive Eigenschaften aufweisen. Dennoch sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass E-Wallets eben nur dann funktionieren, wenn ein elektronisches Endgerät und damit verbunden ein Internetzugang vorliegt. Bargeld ist und bleibt bevorzugt, da es jederzeit und überall für Käufe genutzt werden kann. Hinzu kommt, dass Barkäufe anonym erfolgen.

Erfolgen Transaktionen über eine E-Wallet, entsteht immer ein digitaler Fußabdruck mit allen persönlichen Daten. Darüber hinaus erfolgt die Speicherung deiner Daten nicht unbedingt im europäischen Raum. Abhängig vom Sitz des Anbieters, können deine Daten auf der anderen Seite der Welt abgespeichert sein.

Sind E-Wallets sicher?

E-Wallets gelten als sicher und vertrauenswürdig. Die digitalen Geldbörsen verwenden hochkomplizierte Verschlüsselungssysteme, die deine persönlichen Daten und Zahlungsinformationen über Verteilsysteme abspeichern. Zudem sicherst du über ein individuelles Passwort, per Face-ID oder einem Fingerabdruck den Zugang zu deinem Account.

Finden auffällige Aktivitäten innerhalb der E-Wallet statt, wirst du in der Regel von dem jeweiligen Anbieter per Mail oder über eine SMS kontaktiert. Weiterhin gewährleisten E-Wallets-Anbieter durch die Verwendung von Zwei-Faktor-Authentifizierungen zusätzliche Sicherheits. Dieser Authentifizierungsprozess ist für jegliche Online-Bezahlgänge zwingend notwendig und ist bedingt durch die EU-Richtlinien für die jeweiligen Zahlungsdienste einzuhalten (Payment Service Directive), um Datensicherung garantieren zu können.

Die bekanntesten E-Wallets im Überblick

Paypal

Paypal ist ganz klar der Platzhirsch unter den verfügbaren E-Wallets in Deutschland. Seit 2004 ist das Bezahlen mit der digitalen Geldbörse möglich. Der Kunde kann seitdem bequem und schnell online bezahlen, ohne ständig seine Bank- oder Kreditkartendaten einzugeben. Denn diese werden vorab einmalig hinterlegt und es genügt nur die Eingabe der eigenen E-Mail-Adresse mit dem dazugehörigen Passwort, um eine Transaktion ausführen zu können.

PayPal besitzt in gewisser Weise eine Monopolstellung als E-Wallet-Zahlungsdienstleister, denn es wird konkurrenzlos auf häufigsten genutzt. Kein Wunder, derzeit nutzen nur in Deutschland über 20 Millionen Kunden den Service des E-Commerce-Anbieters. Weltweit gibt es laut PayPal übrigens über 295 Millionen aktive Kunden in über 200 Märkten. Im Vergleich dazu waren es im ersten Quartal 2010 nur knapp 80 Millionen User. Der Erfolg spricht für sich. Seit 2015 ist PayPal ein börsennotiertes Unternehmen.

Apple Pay

Revolutionär ist die Idee und Umsetzung von Apple Pay. Diejenigen, die jederzeit ihre E-Wallet griffbereit haben wollen, können bei Apple Pay über ihr IOS-Endgerät im Laden problemlos ihren Einkauf tätigen. Egal ob via Apple Watch oder IPhone. Die E-Wallet verbindet sich automatisch mit dem Kartenlesegerät. Natürlich bietet Apple auch den Online-Einkauf an.

Um den Einkauf abzuschließen, genügt bereits das Bestätigen durch die Face-ID (über das Gesicht) oder der Touch-ID (Fingerabdruck). Das nennt man maximale Sicherheit mit minimalem Aufwand.

Google Pay

Google Pay ist seit 2018 in Deutschland verfügbar. Ähnlich konzipiert wie Apple Pay unterstützt die E-Wallet alle Android-Smartphones und kann damit nur für Android-Endgeräten verwendet werden.

Wie bei PayPal erfordert die Nutzung den Download einer Wallet-App (Google Pay App), die zunächst eingerichtet und mit dem bestehenden Google-Konto verknüpft werden muss. Anschließend wird die hinterlegte Zahlungsmethode hinzugefügt, mit der beim Erwerb von Gütern und Dienstleistungen zurückgegriffen werden kann.

Google Pay ist weltweit anerkannt und wird von den allermeisten Shops akzeptiert. Kontaktloses Bezahlen ist somit in so gut wie allen Online Shops, Supermärkten und Co. möglich. Darüber hinaus unterstützen auch so gut wie alle Banken das kontaktlose Bezahlen mit Google Pay.